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Glossar Datenschutz

BDSG

Das Bundesdatenschutzgesetz ist subsidiär zu anderen Spezialnormen, d.h. soweit andere Rechtsvorschriften des Bundes auf personenbezogene Daten einschließlich deren Veröffentlichung anzuwenden sind, gehen diese Vorschriften dem BDSG vor („Auffanggesetz“). Es regelt den Datenschutz sowohl für öffentliche Stellen als auch für die Privatwirtschaft. In der Anlage zum § 9 BDSG sind explizit technisch-organisatorische Maßnahmen zum Schutz personenbezogener Daten aufgeführt, die beim Umgang mit personenbezogenen Daten zu beachten sind.

Datenschutz

Mit Datenschutz wird der Schutz personenbezogener Daten vor etwaigem Missbrauch durch Dritte bezeichnet.

Datenschutzbeauftragter

Öffentliche und nicht-öffentliche Stellen haben unter bestimmten Voraussetzungen einen Beauftragten für den Datenschutz schriftlich zu bestellen. Der Datenschutzbeauftragte muss über die erforderliche Verlässlichkeit und Fachkunde (insbesondere im IT-Umfeld) verfügen. Er überwacht weisungsfrei die Wahrung der Rechte Betroffener sowie die Einhaltung der technisch-organisatorischen Datenschutzanforderungen.

Grundsätze des Datenschutzes

Die Grundsätze, die durch die Regelungen und Vorschriften des BDSG beschrieben werden sind: Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, Grundsatz der Datenvermeidung und Datensparsamkeit, Grundsatz der Zweckbindung, Grundsatz der Transparenz

Verfahrensverzeichnis Meldepflicht

Sofern Verfahren automatisierter Verarbeitungen personenbezogener Daten meldepflichtig sind, müssen diese gemäß der Anforderungen nach § 4 e BDSG (in der Regel durch den Datenschutzbeauftragten) dokumentiert und fortgeschrieben werden.

Verfahrensregister

Sammlung aller Meldungen der im Unternehmen vorhandenen Verfahren zur automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten.

Information Security Management
Diplom-Volkswirt Bernd Kamlah  |  Telefon: 04232 - 94 50 644